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Meizu

Aus InkluPedia
Meizu
Name MEIZU Technology Co., Ltd

Gründung 2003
Sitz Zhuhai, China

Leitung

Bai Yongxiang (白永祥) (CEO)[1]

Mitarbeiterzahl 4.000 (geschätzt)[1]
Branche Unterhaltungselektronik
Homepage meizu.com
Stand: 2016
Das Logo von Meizu von 2003 bis 2015
Das Logo von Meizu von 2015 bis 2023

MEIZU Technology Co., Ltd (Chinesisch: 魅族科技有限公司, Pinyin: Mèizú Kējì Yǒuxiàn Gōngsī) ist ein chinesisches Unternehmen für elektronische Geräte wie Smartphones und Mediaplayer. Das Unternehmen mit Sitz in Zhuhai in der Provinz Guangdong wurde im Jahr 2003 gegründet. Im Januar 2016 hatte das Unternehmen knapp 4.000 Mitarbeiter.[2] MEIZU Telecom Equipment Co., Ltd. ist ein Tochterunternehmen von MEIZU Technology Co., Ltd. 2022 wurde MEIZU von Geely (u. a. Emgrand, Englon, Panda, Volvo, Polestar, Proton) übernommen. MEIZU war Mitglied der Wi-Fi Alliance.[3]

Unternehmensgeschichte

Meizu-Zentrale in Zhuhai
Meizu M6 miniPlayer
Meizu M8 Smartphone

Das Unternehmen wurde 2003 von Jack Wong gegründet. Es begann mit der Herstellung und dem Verkauf von Mediaplayern. Im Jahr 2008 erweiterte MEIZU sein Geschäftsfeld um Smartphones.[4] Das erste Smartphone von MEIZU war das M8.[5] Das Unternehmen hatte zwischenzeitlich über 1000 Ladenlokale und unter anderem Büros in Hong Kong, Israel, Russland, Ukraine, Frankreich und Italien.[6] Mit Flyme OS entwickelte MEIZU ein Betriebssystem auf Basis von Googles Android. Das im Juni 2012 veröffentlichte Flyme OS 1.0 basiert auf Android 4.0.3. Flyme OS 4.5 basiert auf Android 5 (Lollipop). Mitte 2015 veröffentlichte Meizu mit dem Meizu MX4 ein Smartphone mit Ubuntus mobilem Betriebssystem Ubuntu Touch.[7] 2015 investierte die Alibaba Group 590 Millionen US-Dollar in MEIZU.[5] Am 21. Mai 2020 schlossen sich Black Shark, MEIZU, OnePlus und realme der Inter-Transfer Alliance an, die im August 2019 von Xiaomi, OPPO und vivo gegründet wurde.[8]

2022 übernahm die erst 2021 gegründete Hubei Xingji Shidai Technology Co. 79,09 % der Anteile an MEIZU. Hubei Xingji Shidai Technology wurde von Li Shufu gegründet, dem Gründer des Automobil- und Motorradherstellers Geely (Zhejiang Geely Holding Group Co.)[9][10] Ende 2022 wurde Wuhan Xingji Meizu Technology, eine Holding von Geely, alleiniger Shareholder von Zhuhai Meizu Technology.[11] Am 8. März 2023 wurde die Xingji Meizu Group mit Shen Ziyu als CEO gegründet. Dabei wechselte Meizu auch das Unternehmenslogo.[12] 2024 kündigte MEIZU im Rahmen der Ausstellung ChinaJoy 2024 an, Elektroautos noch 2024 auf den Markt zu bringen. Das erste Elektroauto, dass Meizu auf den Markt bringen wollte, war das bereits im Januar 2024 angekündigte DreamCar MX. MEIZU sollte das Auto entwickeln, die Fertigung sollte Geely übernehmen.[13]

Am 13. April 2025 expandierte Meizu überraschend mit einigen Smartphones in den Mittleren Osten. Wochen später stellte Meizu auf einem Online Launch-Event fünf neue Smartphones, eine AR-Brille und einen Smart Ring vor. Die Smartphones sollen vorerst in Russland, Spanien, Malaysia und Vietnam erhältlich sein sollen. Später sollen mehr als 30 Länder und Regionen folgen. Der Hersteller nennt Asien-Pazifik, Lateinamerika, den Mittleren Osten, Zentralasien und Europa.[14] Doch nach Kündigungswellen in den Jahren 2023 und 2024 wurden auch 2025 viele Mitarbeiter entlassen. Die Homepage wurde abgeschaltet.[15]

Produkte (Auswahl)

Smartphones
  • Meizu m1 note (2014)
  • Meizu m2 (2015)
  • Meizu m2 note (2015)
  • Meizu M8 (2007)
  • Meizu M9 (2011)
  • Meizu MX (2012)
  • Meizu MX2 (2012)
  • Meizu MX3 (2013)
  • Meizu MX4 (2014)
  • Meizu MX4 Pro (2014)
  • Meizu MX4 Ubuntu Edition (2015)
  • Meizu MX5 (2015)
  • Meizu PRO 5 (2015)
Mediaplayer
  • Meizu ME (2004)
  • Meizu MX (2003)
  • Meizu M3 Music Card (2007)
  • Meizu M6 miniPlayer (2006)

Quellen