Zum Inhalt springen
Willkommen in der InkluPedia
Wenn dir dieses Wiki geholfen hat, würde sich die InkluPedia über eine Trustpilot-Bewertung hierüber als Dankeschön freuen. Feedback zu diesem Wiki ist über das Kontaktformular oder nach eine Anmeldung möglich. Für die Mitarbeit ist eine Anmeldung (ohne Angaben persönlicher Daten) erforderlich. Wegen Attacken von weltweit aktiven SPAM-Bots [1] ist das derzeit nur über ein Formular möglich.

Dirk Ivens

Aus InkluPedia
Dirk Ivens, 2016
Datei:Dive-etropolis2014 (02).jpg
Dive, 2014

Dirk Ivens (* im 20. Jahrhundert) ist ein belgischer Musiker und Musiklabelbesitzer im Bereich der elektronischen Musik.

Karriere

Dirk Ivens kam durch die Inspiration der Punk-Bewegung zur Musik.[1] Er begann als Sänger und Gitarrist in der Punkband Slaughterhouse. Ein Jahr später verließ er die Band um das Projekt The Few zu gründen.[2] Im Jahr 1978 entdeckte Ivens das New Yorker No-Wave-Duo Suicide. Das war für ihn der Schlüssel zu seinem Interesse an der elektronischen Musik.[1]

Anfang 1980 gründete Dirk Ivens die Band Absolute Body Control. 1981 kam Eric van Wonterghem zu Absolute Body Control. Im Jahr 1985 schlossen sich Dirk Ivens und Eric van Wonterghem Marc Verhaeghen (Akhet, D-Sign, Noise Unit, Para, X10) an und bildeten die Absolute Controlled Clinical Maniacs.[3] Der Name wurde nach einer Tour in Norwegen nach The Klinik oder einfacher Klinik geändert.[4] Dirk Ivens war bis 1991 in The Klinik aktiv. Im Jahr 2003 kam The Klinik für eine Reunion-Show wieder zusammen. Seidem spielen Dirk Ivens, Marc Verhaegen und Peter Mastbooms regelmäßig live.[2]

Im Jahr 1990 veröffentlichte Dirk Ivens unter dem Namen Dive ein selbstbetiteltes Soloalbum auf seinem eigenen Label Body Records. Das war der Start für weitere Projekte, teilweise in Zusammenarbeit mit Musikern und Bands wie Sigillum S, Controlled Bleeding, Kirlian Camera, Ivan Iusco (Nightmare Lodge), Rafael M. Espinosa, Diskonnekted und Françoise Duvivier. Im Jahr 1996 startete Ivens das Projekt Sonar.[2]

Dirk Ivens gründete die Labels Daft Records mit dem Sublabel Faceless, im Jahr 2007 das Label Minimal Maximal und das Label Body Records, das ein Sublabel des belgischen Labels Antler-Subway ist. Dirk Ivens gründete auch das Seitenprojekt Blok 57.[2] Blok 57 veröffentlichte 1992 das gleichnamige Album und 1995 das Album "Animals On Speed", beide über Zoth Ommog.[5]

Mit Nora Below (Bastards Of Love, Sýn, Stop Disco Mafia) bildete Ivens das Duo S/HE. Sie sind mit dem Titel "Who Do You Love?" auf der 2015 veröffentlichten Kompilation "Deep" vertreten.[6] Dirk Ivens war an einem Titel des Konzeptalbums "Riotmiloo & Friends - La Pierre Soudée" des französischen Musikprojektes Riotmiloo (Emilie Verbieze) vom 23. Juni 2015 beteiligt.

Dirk Ivens Schwester Hilde Ivens ist mit Eric van Wonterghem verheiratet und ebenfalls im Musikbereich unter anderem als Sängerin und Texterin bei Monolith aktiv.[7]

Diskografie (Alben) (Auswahl)

The Few

  • 1979: Tough Luck
  • 1981: Absolute Body Control, Body Records
  • 1983: Figures, Body Records
  • 1984: Live, Body Records
  • 2007: Wind[Re]Wind, Minimal Maximal
  • 2008: Lost / Found, Daft Records (2CD)
  • 2010: Tapes 81-89, Daft Records (5CD) (Kompilation)
  • 2010: Shattered Illusion, Daft Records / Sleepless Records Berlin
  • 2011: Mindless Intrusion
  • 2011: Surrender No Resistance (EP)
  • 2016: Forbidden Games, Turntable Sounds (Kompilation)
  • 2024: Altes Stadtbad Leipzig, Prodam
  • 1985: Sabotage, 3Rio Records
  • 1986: Walking With Shadows, Auxilio De Cientos (Mini-Album)
  • 1986: The Klinik / De Fabriek ‎– Attentie, De Fabriek
  • 1987: Plague, Antler Records
  • 1988: Face To Face, Antler Records
  • 1989: Box, Antler-Subway
  • 1991: Time, Antler-Subway
  • 2004: Live At Wave-Gotik-Treffen 2004, Hands Productions
  • 2013: Eat Your Heart Out, Out Of Line

BA 25+

  • 1989: _Split, KK Records
  • 1990: Dive, Body Records
  • 1993: Concrete Jungle, Minus Habens Records
  • 1994: No Pain - No Game, Discordia (Kompilation)
  • 1995: Scraping Tokyo '95, Gift
  • 1995: Grinding Walls, Daft Records
  • 1996: Controlled Bleeding & Dive - Night Shadows, Fast Forward Recordings
  • 1997: Snakedressed, Daft Records
  • 1999: True Lies, Daft Records
  • 2003: Go Overhead (Kompilation)
  • 2004: Behind The Sun, Daft Records
  • 2005: Through The Night (Anthology 1990 - 2005), Q-Code Records (Kompilation)
  • 2008: Are You Real?, Rustblade (Kompilation)
  • 2012: Dive, Out Of Line (Box) (Kompilation)
  • 2013: Compiled ‎(2CD) (Kompilation)
  • 2017: Underneath, Out Of Line
  • 2017: Live Razzmatazz, Mecanica
  • 2018: Live Maschinenfest 2017, Raubbau / Pflichtkauf / Raubkauf
  • 2020: Where Do We Go From Here?, Out Of Line
  • 2024: Volt Revisited, Hands Productions

Quellen